Samstag, 28. November 2009

Von Huren, Häfen und Hartalk

Gestern fand die Weihnachtsfeier des BKB statt und dieses Mal einigten wir uns auf eine Führung zu die wichtigsten Lokationen von St. Pauli, wie sie auch damals von den Seeleuten besucht wurden, mit dem St. Pauli Nachtwächter.  Wir starteten am Hamburger Hafen und er erteilte uns Nachhilfe in der Hamburger Geschichte der Seeleute und des Hafens. Es dauerte nicht lange, bis wir im Rotlichtviertel angekommen waren. Sehr interessant war unter anderem die Herbertstraße, leider bekamen wir Männer nur 3 Minuten Zeit sie zu besichtigen, da den Frauen in unserer Gruppe der Zutrifft verwehrt wurde. Ich bin zwar Schaufensterpuppen gewohnt, aber lebendige, die mich zum Sex überreden wollen? Leider war auch das Fotografieren und Filmen in dieser Straße strikt verboten ^^ Anschließend besichtigten wir noch Kneipen wie “Die Ritze” und “Das Rock Café”.

BKB IT

Am Ende der Tour versammelte sich unsere Gruppe im “Herzblut von St. Pauli” zum Speisen und Trinken. Die IT verzichtete aufs Essen, um das Geld in Bier zu investieren ^^ Nach einer Weile koppelten wir uns von der Gruppe ab, um auch den Weihnachtsmarkt St. Paulis besuchen zu können. Unter anderem befand sich dort ein Strip Zelt, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten ^^ Die Ladies ließen wirklich alle Hüllen fallen! Hammer! Ich beneide den Kerl, der von der Stripperin verwöhnt wurde ;) Anschließend kehrten wir zurück zum Rest der Gruppe im Herzblut, tanzten noch eine Weile und zogen dann weiter ins Rock Café. Was für ein Spaß! Die Tanzfläche gehörte uns und zur geilen Rockmukke machten wir sie unsicher.

Als die Gruppe noch ins Lunacy weiterziehen wollte, machte ich Feierabend. Ich hatte wahres Glück mit den Fahrzeiten, am Bahnhof Reeperbahn musste ich bloß 2 Minuten warten, am Hauptbahnhof nur 1 Minute und in Bergedorf nur 5 Minuten auf den Nachtbus. In der Bahn ist mir noch ein komischer Kerl begegnet, mind. 50 Jahre alt. Ich saß alleine auf einem Vierer, er saß sich schräg gegenüber und motzte dann rum, dass ihm mein Bein im Weg sei >_< Ich sagte ihm, er solle sich woanders hinsetzen, wenn ihm drei Plätze zu wenig seien. Verängstigt ging er von dannen. Mit dem stimmte irgendwas nicht… Zuhause angekommen direkt ins Bett und bis 16 Uhr gepennt x) Was für ein Tag!

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