Wieder einmal hat sich die IT-Abteilung Abends im Sausalitos niedergelassen, um in gemeinschaftlicher Runde mit unserem alten Kollegen Hajo, der extra aus Norwegen einflog, ein paar erfrischende Cocktails zu schlürfen und festlich zu schmausen. Anschließend erheitert ins Kino zu gehen, macht einfach aus jedem Film eine Komödie. Unsere Wahl fiel auf "District 9" zu dem ich einiges schreiben möchte.
ACHTUNG! SPOILER!
Aliens sind auf der Erde gelandet... oder besser gestrandet. Ihr Mutterschiff schwebt über der Stadt Johannisburgh (nette Alternative zu den üblichen Ami-Großstadt-Szenarien) und die Aliens kommen nicht mehr hinaus. Was bei Raumschiff Enterprise drei bzw. vier einfache Worte waren ("Beam mich rauf, Scotty") ist hier das Hauptproblem. Die Aliens leben also nun schon seit Jahren im Slum von Johannisburg und sollen zwangsversiedelt werden, da den Menschen der "Abschaum" von Aliens auf die Nerven geht. Der Protagonist ist Wilkus van der Merwe, der als menschlicher Waschlappen durch einen Unfall mit außerirdischen Chemikalien, verursacht durch eigene Neugier und Eindringens in die Privatsphäre bzw. in eines der Häuser der Aliens, selbst zum Alien mutiert, wodurch er am eigenen Leibe erfahren muss, wie Untergrundorganisationen und die geheime Forschung der Regierung mit "Objekten" wie ihm umgehen.
Die Situationen zwischen Mensch und Alien im Film erinnern an den Rassismus der Realität unter den Menschen und Kulturen und vielen werden sie leider bekannt vorkommen. Der Inhalt und die Handlung an sich sind nicht neu, dennoch handelt es sich um einen durchaus spannenden Film. Unabhängig von der Story muss ich jedoch sagen, dass mir diese hektische Kameraführung und dieser hektische Szenenwechsel (durchschnittlich 2 Szenenschnitte pro Sekunde) genau wie damals beim Anfang des Filmes "007 - Ein Quantum Trost" heftig auf die Nerven und Augen gingen. Vielleicht lag es auch daran, dass wir aufgrund einer schief gelaufenen Platzreservierung in der vierten Reihe von vorne sitzen mussten ^^
Fazit: Ich hab mehr Action erwartet und weniger Brutalität. Menschen die in winzige Stücke gesprengt werden, ist nett anzusehen, aber nicht jedermanns (-fraus) Sache ^^ Ein netter Film, kein Muss, aber Oho!
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